1. Könige 3

ELB2020

1 Und Salomo wurde Schwiegersohn des Pharao, des Königs von Ägypten, und nahm die Tochter des Pharao und brachte sie in die Stadt Davids, bis er den Bau seines Hauses und des Hauses des Herrn

2 Jedoch opferte das Volk auf den Höhen; denn bis zu jenen Tagen war dem Namen des Herrn

3 Und Salomo liebte den Herrn

4 Und der König ging nach Gibeon, um dort Schlachtopfer darzubringen

5 In Gibeon erschien der Herr

6 Und Salomo sagte: Du selbst hast ja an deinem Knecht David, meinem Vater, große Gnade erwiesen, weil er vor dir gelebt hat

7 Und nun, Herr

8 Und dein Knecht ist inmitten deines Volkes, das du erwählt hast, eines großen Volkes, das wegen seiner

9 So gib denn deinem Knecht ein hörendes

10 Und das Wort war gut in den Augen des Herrn, dass Salomo um diese Sache gebeten hatte.

11 Und Gott sprach zu ihm: Weil du um diese Sache gebeten hast und hast dir nicht viele Tage erbeten und hast dir nicht Reichtum erbeten und hast nicht um das Leben

12 siehe, hiermit

13 Und auch das, was du nicht erbeten hast, habe ich dir gegeben, sowohl Reichtum als auch Ehre

14 Und wenn du auf meinen Wegen gehst, indem du meine Ordnungen und meine Gebote bewahrst, so, wie dein Vater David auf ihnen

15 Da erwachte Salomo, und siehe, es war ein Traum gewesen. Und er ging nach Jerusalem, und er trat vor die Lade des Bundes des Herrn und opferte Brandopfer und bereitete Heilsopfer

16 Damals kamen zwei Huren zum König und traten vor ihn.

17 Und die eine Frau sagte: Bitte, mein Herr! Ich und diese Frau wohnen in ein und demselben

18 Und es geschah am dritten Tag, nachdem ich geboren hatte, gebar auch diese Frau, und wir waren beieinander, kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren im Haus.

19 Da starb der Sohn dieser Frau eines Nachts, weil sie sich auf ihn gelegt hatte.

20 Sie aber stand mitten in der Nacht auf und nahm meinen Sohn von meiner Seite weg, während deine Sklavin schlief, und legte ihn an ihren Busen

21 Als ich nun am Morgen aufstand, um meinen Sohn zu stillen, siehe, da war er tot. Am Morgen sah ich ihn mir genau an, und siehe, es war nicht mein Sohn, den ich geboren hatte.

22 Da sagte die andere Frau: Nein, sondern mein Sohn ist der lebende, und dein Sohn ist der tote. Jene aber sagte: Nein, sondern dein Sohn ist der tote, und mein Sohn ist der lebende. So stritten

23 Da sagte der König: Diese sagt: Das hier

24 Und der König sprach: Holt mir ein Schwert! Und man brachte das Schwert vor den König.

25 Und der König sprach: Zerschneidet das lebende Kind in zwei Teile und gebt der einen die eine

26 Da sagte die Frau, deren Sohn der lebende war, zum König, denn ihr Innerstes

27 Da antwortete der König und sprach: Gebt der Ersten

28 Und ganz Israel hörte das Urteil, das der König gefällt hatte, und sie fürchteten sich vor dem König. Denn sie sahen, dass die Weisheit Gottes in ihm war, rechtes

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