2. Könige 3
ELB2020
1 Und Joram, der Sohn Ahabs, wurde König über Israel in Samaria, im achtzehnten Jahr Joschafats, des Königs von Juda; und er regierte zwölf Jahre.
2 Und er tat, was böse war in den Augen des Herrn
3 Doch hielt er fest an den Sünden Jerobeams, des Sohnes Nebats, der Israel zur Sünde verführt hatte; er wich von ihr nicht ab.
4 Und Mescha, der König von Moab, war Schafzüchter und lieferte dem König von Israel 100 000 Lämmer und 100 000 ungeschorene Widder als Tribut
5 Und es geschah, als Ahab gestorben war, da brach der König von Moab mit dem König von Israel.
6 Nun zog der König Joram in jener Zeit von Samaria aus und musterte ganz Israel.
7 Und er ging hin und sandte zu Joschafat, dem König von Juda, und ließ ihm
8 Und er sagte: Welchen Weg wollen wir hinaufziehen? Er sagte: Den Weg durch die
9 So zogen der König von Israel und der König von Juda und der König von Edom aus. Als sie nun einen Umweg von sieben Tagereisen gemacht hatten, gab es kein Wasser mehr
10 Da sagte der König von Israel: Wehe! Der Herr
11 Joschafat aber sagte: Ist hier kein Prophet des Herrn
12 Und Joschafat sagte: Das Wort des Herrn
13 Und Elisa sagte zum König von Israel: Was habe ich mit dir zu tun
14 Da sagte Elisa: So wahr der Herr
15 Und nun holt mir einen Saitenspieler. Und es geschah, als der Saitenspieler spielte, da kam die Hand des Herrn
16 Und er sagte: So spricht der Herr
17 Denn so spricht der Herr
18 Und das ist noch
19 Und ihr werdet jede befestigte Stadt und jede auserlesene Stadt schlagen und werdet alle guten Bäume fällen und alle Wasserquellen verstopfen und jedes gute Feld
20 Und es geschah am Morgen, zur Zeit,
21 Und als alle Moabiter hörten, dass die Könige heraufgezogen waren, um gegen sie zu kämpfen, da wurden sie zusammengerufen, von jedem an, der das Schwert
22 Und als sie sich früh am Morgen aufmachten und die Sonne über dem Wasser aufging, da sahen die Moabiter das Wasser gegenüber rot wie Blut.
23 Und sie sagten: Das ist Blut! Ganz sicher haben sich die Könige bekämpft und sich gegenseitig erschlagen. Nun auf zur Beute, Moab!
24 Als sie aber zum Lager Israels kamen, da erhob sich Israel, und sie schlugen die Moabiter, dass sie vor ihnen flohen. Israel aber drang ins Land ein
25 Und sie rissen die Städte nieder, und auf alle guten Felder
26 Als aber der König von Moab sah, dass ihm der Kampf zu heftig war, nahm er 700 Mann mit sich, die das Schwert zogen, um gegen den König von Edom
27 Da nahm er seinen erstgeborenen Sohn, der an seiner Stelle König werden sollte, und opferte ihn als Brandopfer auf der Mauer. Da kam ein großer Zorn über Israel; und sie zogen von ihm ab und kehrten in ihr