Prediger 7

ELB2020

1 Besser ein guter

2 Besser, ins Haus der Trauer zu gehen, als ins Haus des Gastmahls zu gehen; denn jenes ist das Ende aller Menschen, und der Lebende nimmt es sich zu Herzen. –

3 Besser Verdruss als Lachen; denn bei traurigem Gesicht ist das Herz in rechter Verfassung

4 Das Herz der Weisen ist im Haus der Trauer, das Herz der Toren aber im Haus der Freude.

5 Besser, das Schelten

6 Denn wie das Prasseln der Dornen unter dem Kochtopf so das Lachen des Toren. Auch das ist Nichtigkeit.

7 Ja, unrechter Gewinn macht den Weisen zum Toren, und das Bestechungsgeschenk richtet das Herz zugrunde.

8 Besser das Ende einer Sache als ihr Anfang, besser langmütig als hochmütig

9 Sei nicht vorschnell in deinem Geist zum Zorn, denn der Zorn ruht im Busen

10 Sage nicht: Wie kommt es, dass die früheren Tage besser waren als diese? Denn nicht aus Weisheit fragst du danach.

11 Gut ist Weisheit zusammen

12 Denn im Schatten der Weisheit ist es wie

13 Sieh das Werk Gottes an! Ja, wer kann gerade machen, was er gekrümmt hat?

14 Am Tag des Glücks

15 Das alles habe ich gesehen in den Tagen meiner Nichtigkeit! Da ist ein Gerechter, der bei seiner Gerechtigkeit umkommt, und da ist ein Ungerechter

16 Sei nicht allzu gerecht und gebärde dich nicht übermäßig weise! Wozu willst du dich zugrunde richten?

17 Sei nicht allzu ungerecht

18 Es ist gut, dass du an diesem festhältst und auch von jenem deine Hand nicht lässt, denn der Gottesfürchtige entgeht dem allen.

19 Die Weisheit hilft den Weisen mehr als zehn Machthaber, die in der Stadt sind.

20 Denn kein Mensch auf Erden ist so

21 Auch richte dein Herz nicht auf all die Worte, die man redet, damit du nicht hörst, wie dein Knecht

22 denn auch viele Male – dein Herz weiß es – hast auch du andere verflucht.

23 Das alles habe ich in Weisheit versucht. Ich sprach: Ich will weise werden, aber sie

24 Fern ist, was da ist, und tief, tief! Wer kann es ergründen

25 Ich wandte mich, und mein Herz ging

26 Und ich fand bitterer als den Tod die Frau, die Fangseilen

27 Siehe, dies fand ich, spricht der Prediger, indem ich

28 Was meine Seele fortwährend suchte und ich nicht fand: Einen Mann fand ich aus Tausenden, aber eine Frau unter diesen allen fand ich nicht.

29 Allein, siehe, dies habe ich gefunden: Gott hat den Menschen aufrichtig

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