1. Mose 19
ELB2020
1 Und die beiden Engel kamen am Abend nach Sodom, als Lot gerade
2 und er sprach: Ach, siehe, meine Herren! Kehrt doch ein in das Haus eures Knechtes, und übernachtet, und wascht eure Füße; morgen früh mögt ihr dann
3 Als er jedoch sehr in sie drang, kehrten sie bei ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl, backte ungesäuertes Brot, und sie aßen.
4 Noch hatten sie sich nicht niedergelegt, da umringten die Männer der Stadt, die Männer von Sodom, das Haus, vom Knaben bis zum Greis, das ganze Volk von allen Enden
5 Und sie riefen nach Lot und sagten zu ihm: Wo sind die Männer, die diese Nacht zu dir gekommen sind? Führe sie zu uns heraus, dass wir sie erkennen!
6 Da trat Lot zu ihnen hinaus an den Eingang und schloss die Tür hinter sich zu;
7 und er sagte: Tut doch nichts Böses, meine Brüder!
8 Seht doch, ich habe zwei Töchter, die keinen Mann erkannt haben; die will ich zu euch herausbringen. Tut ihnen, wie es gut ist in euren Augen! Nur diesen Männern tut nichts, da sie nun einmal unter den Schatten meines Daches
9 Aber sie sagten: Zurück da! Und sie sagten: Da ist einer allein gekommen, sich als Fremder hier
10 Da streckten die Männer ihre Hand aus und brachten Lot zu sich herein ins Haus; und die Tür verschlossen sie.
11 Die Männer aber, die am Eingang des Hauses waren, schlugen sie mit Blindheit, vom kleinsten bis zum größten, sodass sie sich vergeblich mühten
12 Und die Männer sagten zu Lot: Hast du hier noch jemanden? Einen Schwiegersohn und deine Söhne und deine Töchter oder einen, der sonst noch
13 Denn wir werden diesen Ort vernichten, weil das Geschrei über sie
14 Da ging Lot hinaus und redete zu seinen Schwiegersöhnen, die seine Töchter nehmen sollten, und sagte: Macht euch auf, geht aus diesem Ort! Denn der Herr
15 Und sobald die Morgenröte aufging, drängten die Engel Lot zur Eile und sagten: Mache dich auf, nimm deine Frau und deine beiden Töchter, die hier sind
16 Als er aber zögerte, ergriffen die Männer seine Hand und die Hand seiner Frau und die Hand seiner beiden Töchter, weil der Herr
17 Und es geschah, als sie sie ins Freie hinausgeführt hatten, da sprach er: Rette dich , es geht
18 Da sagte Lot zu ihnen: Ach, nein, Herr!
19 Siehe doch, dein Knecht hat Gunst gefunden in deinen Augen, und du hast deine Gnade, die du an mir erwiesen hast, groß gemacht, meine Seele am Leben zu erhalten. Aber ich kann mich nicht auf das Gebirge retten, es könnte das Unheil mich ereilen
20 Siehe doch, diese Stadt da ist nahe, dahin zu fliehen, sie ist ja nur
21 Da sprach er zu ihm: Siehe, auch darin habe ich Rücksicht auf dich genommen
22 Schnell, rette dich dorthin! Denn ich kann nichts tun, bis du dorthin gekommen bist. Daher nennt man die Stadt Zoar
23 Die Sonne ging über der Erde auf, als Lot nach Zoar kam.
24 Da ließ der Herr
25 und kehrte diese Städte um und die ganze Ebene
26 Aber seine Frau sah sich hinter ihm um; da wurde sie zu einer Salzsäule.
27 Und Abraham machte sich früh am Morgen auf an den Ort, wo er vor dem Herrn
28 Und er blickte hinab auf die Fläche von Sodom und Gomorra und auf die ganze Fläche des Landes in
29 Und es geschah, als Gott die Städte der Ebene
30 Lot aber zog von Zoar hinauf und wohnte im Gebirge, er
31 Und die Erstgeborene sprach zu der Jüngeren: Unser Vater ist alt, und es gibt keinen Mann im Land, der zu uns eingehen könnte nach der Weise aller Welt.
32 Komm, lass uns unserem Vater Wein zu trinken geben und bei ihm liegen, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten
33 Und sie gaben ihrem Vater in jener Nacht Wein zu trinken, und die Erstgeborene ging hinein und legte sich zu ihrem Vater; er aber merkte
34 Und es geschah am Morgen, da sprach die Erstgeborene zu der Jüngeren: Siehe, ich habe mich gestern Abend zu meinem Vater gelegt. Lass uns ihm auch diese Nacht Wein zu trinken geben, dann geh hinein, liege bei ihm, damit wir von unserem Vater Nachkommenschaft am Leben erhalten
35 Da gaben sie auch in dieser Nacht ihrem Vater Wein zu trinken, und die Jüngere stand auf und lag bei ihm; und er merkte
36 Und die beiden Töchter Lots wurden von ihrem Vater schwanger.
37 Und die Erstgeborene gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Moab
38 Und die Jüngere, auch sie gebar einen Sohn, und sie gab ihm den Namen Ben-Ammi