Habakuk 1
ELB2020
1 Der Ausspruch, den
2 Wie lange, Herr
3 Warum lässt du mich Unrecht sehen und schaust dem Verderben
4 Darum erstirbt die Weisung, und der gerechte
5 Seht euch um
6 Denn siehe, ich lasse die Chaldäer erstehen, die grimmige und ungestüme Nation, die die Weiten der Erde durchzieht, um Wohnplätze in Besitz zu nehmen, die ihr nicht gehören.
7 Schrecklich und furchtbar ist sie. Von ihr selbst gehen ihr Recht und ihre Hoheit aus.
8 Und schneller als Leoparden sind ihre Pferde und angriffslustiger als Wölfe am Abend
9 Jeder kommt zur Gewalttat. Ihre Front strebt unaufhaltsam
10 Mit den Königen treibt sie ihren Spott, und Fürsten sind ihr ein Gelächter. Über jede Festung lacht sie, schüttet einen Erdwall
11 Dann fährt sie daher wie der Wind und zieht weiter und wird schuldig
12 Bist du nicht von alters her, Herr
13 Du hast zu reine Augen, um Böses mitansehen zu können, und Verderben
14 Machst du doch die Menschen wie die Fische des Meeres, wie die Kriechtiere, die keinen Herrscher haben
15 Sie alle holt er mit der Angel herauf, er schleppt sie mit seinem Fangnetz fort und sammelt sie ein in seinem Garn; darüber freut er sich und jubelt.
16 Darum schlachtet er für sein Fangnetz Schlachtopfer
17 Soll er darum sein Fangnetz ausleeren, und zwar ständig