Jesaja 10

ELB2020

1 Wehe denen, die Ordnungen des Unheils anordnen, und den Schreibern, die Mühsal schreiben

2 um die Geringen

3 Und was wollt ihr tun am Tag der Heimsuchung und beim Sturm

4 Beugt man sich nicht unter Gefangenen, so muss man unter Erschlagenen fallen

5 Wehe, Assur, Rute meines Zorns! Und der Stock meines Zorns – in ihrer Hand ist er

6 Gegen eine gottlose Nation sende ich ihn, und gegen das Volk meines Grimmes entbiete ich ihn, Raub zu rauben und Beute zu erbeuten und es zertreten zu lassen wie Straßenkot.

7 Er aber meint es nicht so, und sein Herz denkt nicht so, sondern zu verheeren hat er im Sinn und nicht wenige Nationen auszurotten.

8 Denn er sagt: Sind meine Obersten nicht allesamt Könige?

9 Ist Kalne nicht wie Karkemisch, Hamat nicht wie Arpad, Samaria nicht wie Damaskus?

10 Wie meine Hand die Königreiche der Götzen erreicht

11 werde ich nicht, wie ich Samaria und seinen Götzen getan habe, ebenso Jerusalem und seinen Götzenbildern tun?

12 Aber es wird geschehen, wenn der Herr sein ganzes Werk am Berg Zion und an Jerusalem vollendet

13 Denn er hat gesagt: Durch die Kraft meiner Hand habe ich es getan und durch meine Weisheit, denn ich bin verständig. Und ich beseitige die Grenzen der Völker und plündere ihre Schätze und stoße die Bewohner hinab wie ein Starker

14 Meine Hand hat den Reichtum der Völker erreicht

15 Rühmt sich die Axt gegen den, der damit haut? Oder brüstet sich die Säge gegen den, der sie zieht? Als schwänge ein Stock den, der ihn hochhebt

16 Darum wird der Herr, der Herr

17 Und das Licht Israels wird zum Feuer werden und sein Heiliger zur Flamme; die wird seine Dornen und seine Disteln in Brand setzen und verzehren an einem Tag.

18 Und man wird die Herrlichkeit seines Waldes und seines Fruchtgartens von der Seele bis zum Fleisch vernichten, und es wird sein, wie wenn ein Kranker dahinsiecht.

19 Dann wird der Rest der Bäume seines Waldes zu zählen sein; ein Junge könnte sie aufschreiben.

20 An jenem Tag wird es geschehen: Da wird der Rest Israels, und was vom Haus Jakob entkommen ist, sich nicht mehr länger auf den stützen, der es schlägt, sondern es wird sich auf den Herrn

21 Ein Rest wird umkehren

22 Denn wenn auch dein Volk, Israel, wie der Sand des Meeres wäre; nur

23 Denn der Herr, der Herr

24 Darum, so spricht der Herr, der Herr

25 Denn nur noch eine ganz kurze Weile

26 Und der Herr

27 An jenem Tag wird es geschehen, da weicht seine Last von deiner Schulter, und sein Joch wird von deinem Hals weggerissen, und vernichtet wird das Joch vor dem Fett

28 Er kommt auf Ajat zu, zieht durch Migron; in Michmas lässt er seinen Tross.

29 Sie ziehen durch die Schlucht, »Geba sei unser Nachtquartier!« Rama bebt, Gibea Sauls flieht.

30 Schreie gellend, Tochter Gallims! Horche auf, Lajescha! Elendes Anatot

31 Madmena eilt davon, die Bewohner von Gebim bringen sich

32 Noch heute macht er halt in Nob. – Er schwingt seine Hand gegen den Berg der Tochter Zion, den Hügel Jerusalems. –

33 Siehe, der Herr, der Herr

34 Und er schlägt das Dickicht des Waldes mit dem Eisen nieder, und der Libanon fällt durch einen Mächtigen

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