Richter 21

ELB2020

1 Die Männer von Israel aber hatten in Mizpa geschworen: Niemand von uns darf seine Tochter einem aus

2 Und das Volk kam nach Bethel, und sie saßen dort bis zum Abend vor Gott. Und sie erhoben ihre Stimme und brachen in ein großes Weinen aus

3 Und sie sagten: Herr

4 Und es geschah am andern Tag, da machte sich das Volk früh auf, und sie bauten dort einen Altar und opferten Brandopfer und Heilsopfer

5 Und die Söhne Israel sprachen: Wer ist es, der von allen Stämmen Israels nicht in die Versammlung zu dem Herrn

6 Und die Söhne Israel hatten Mitleid mit ihrem Bruder Benjamin, und sie sagten: Heute ist ein ganzer

7 Was sollen wir für sie, die Übriggebliebenen, tun, um ihnen

8 Und sie sagten: Wer ist der eine von den Stämmen Israels, der nicht zu dem Herrn

9 Da wurde das Volk gemustert, und siehe, dort war niemand von den Bewohnern von Jabesch in

10 Da sandte die Gemeinde zwölftausend Mann von den tapferen Männern dorthin, und sie befahlen ihnen: Geht hin und schlagt die Bewohner von Jabesch in

11 Und das ist es, was ihr tun sollt: An jedem Mann sowie an jeder Frau, die das Beilager eines Mannes gekannt hat, sollt ihr den Bann vollstrecken!

12 Und sie fanden unter den Bewohnern von Jabesch in

13 Und die ganze Gemeinde sandte hin und redete zu den Söhnen Benjamin, die am Felsen Rimmon waren, und rief ihnen zu: Friede!

14 So kehrte Benjamin in jener Zeit zurück. Und sie gaben ihnen die Frauen, die sie hatten leben lassen von den Frauen von Jabesch in

15 Und das Volk hatte Mitleid mit Benjamin, weil der Herr

16 Und die Ältesten der Gemeinde sagten: Was sollen wir für die Übriggebliebenen tun, um ihnen

17 Und sie sagten: Der Besitz der Entkommenen muss

18 Wir aber, wir können ihnen keine Frauen von unseren Töchtern geben; denn die Söhne Israel haben geschworen: Verflucht sei, wer Benjamin eine Frau gibt!

19 Und sie sagten: Siehe, da ist doch

20 Und sie befahlen den Söhnen Benjamin: Geht hin und legt euch in den Weinbergen auf die Lauer!

21 Und wenn ihr dann

22 Und es soll geschehen, wenn ihre Väter oder ihre Brüder kommen, um uns Vorwürfe zu machen, wollen wir zu ihnen sagen: Seid barmherzig mit ihnen! Sie haben zu uns gesagt:

23 Da machten es die Söhne Benjamin so und nahmen sich Frauen nach ihrer Zahl von den Tanzenden, die sie raubten. Und sie zogen fort und kehrten in ihr Erbteil zurück. Und sie bauten die Städte wieder

24 Und die Söhne Israel gingen davon in jener Zeit, jeder zu seinem Stamm und zu seiner Sippe. So zogen sie von dort weg, jeder in sein Erbteil.

25 In jenen Tagen war kein König in Israel. Jeder tat, was recht war in seinen Augen.

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