Jeremia 14
ELB2020
1 Was als Wort des Herrn
2 Juda trauert, und seine Tore welken dahin
3 Seine Mächtigen schicken ihre Untergebenen
4 Wegen des Erdbodens, der zerbrochen ist, weil kein Regen im Land ist, sind die Bauern beschämt und
5 Ja, auch die Hirschkuh auf dem Feld gebiert und lässt ihr Kalb im Stich
6 Und die Wildesel stehen auf den kahlen Höhen, schnappen nach Luft wie die Schakale; ihre Augen erlöschen, denn kein Kraut ist da.
7 Wenn unsere Sünden gegen uns aussagen, Herr
8 Du Hoffnung Israels, sein Retter in der Zeit der Bedrängnis, warum willst du wie ein Fremdling im Land sein und wie ein Wanderer, der nur
9 Warum willst du wie ein erschrockener
10 So spricht der Herr
11 Und der Herr
12 Wenn sie fasten, werde ich nicht auf ihr Flehen hören. Und wenn sie Brandopfer und Speisopfer opfern, werde ich kein Gefallen an ihnen haben; sondern ich werde sie durch das Schwert und durch den Hunger und durch die Pest vernichten.
13 Und ich sprach: Ach, Herr, Herr
14 Und der Herr
15 Darum, so spricht der Herr
16 Und das Volk, dem sie weissagen, soll, von Hunger und Schwert hingeworfen, auf den Straßen von Jerusalem daliegen
17 Und du sollst dieses Wort zu ihnen sagen: Nacht und Tag fließen meine Augen von Tränen und kommen nicht zur Ruhe. Denn die Jungfrau, die Tochter meines Volkes, liegt mit schwerer Verletzung
18 Wenn ich aufs Feld hinausgehe, siehe da: vom Schwert Durchbohrte! Und wenn ich in die Stadt komme, siehe da: Hungerkrankheiten! Ja, sowohl Propheten als auch Priester ziehen im Land umher und wissen keinen Rat
19 Hast du Juda ganz und gar verworfen? Oder verabscheut deine Seele Zion? Warum hast du uns geschlagen, sodass keine Heilung für uns da ist? Man hofft auf Frieden
20 Herr
21 Um deines Namens willen verschmähe uns nicht! Entehre nicht
22 Gibt es unter den Nichtigkeiten