Jeremia 2
ELB2020
1 Und das Wort des Herrn
2 Geh und rufe in die Ohren Jerusalems: So spricht der Herr
3 Israel war heilig dem Herrn
4 Hört das Wort des Herrn
5 So spricht der Herr
6 Und sie sagten nicht: Wo ist der Herr
7 Und ich brachte euch in das Gartenland
8 Die Priester sagten nicht: Wo ist der Herr
9 Darum muss ich weiter mit euch rechten, spricht der Herr
10 Fahrt doch hinüber zu den Inseln der Kittäer
11 Hat irgendeine Nation die Götter vertauscht? – Und jene sind nicht einmal
12 Entsetze dich darüber, du Himmel, und schaudere, erstarre völlig vor Schreck
13 Denn zweifach Böses hat mein Volk begangen: Mich, die Quelle lebendigen Wassers, haben sie verlassen, um sich Zisternen auszuhauen, rissige Zisternen, die das Wasser nicht halten.
14 Ist Israel ein Sklave, oder ist er gar
15 Junglöwen haben über ihm gebrüllt, ließen ihre Stimme hören. Sie haben sein Land zur Wüste gemacht. Seine Städte sind verbrannt
16 Auch die Söhne von Nof
17 Hast du dir das nicht selbst
18 Und nun, was hast du mit dem Weg nach Ägypten zu schaffen, um das Wasser des Sichor
19 Deine eigene
20 Denn von jeher hast du dein Joch zerbrochen, deine Stricke
21 Ich hatte dich gepflanzt als Edelrebe, lauter echtes Gewächs
22 Auch wenn du dich mit Natron wüschest und viel Laugensalz nähmst; schmutzig bleibt deine Schuld vor mir, spricht der Herr, Herr
23 Wie kannst du sagen: Ich habe mich nicht unrein gemacht, ich bin den Baalim nicht nachgelaufen? Sieh doch
24 Eine Wildeselin, die Wüste gewohnt
25 Bewahre deinen Fuß vor dem Barfußgehen
26 Wie ein Dieb beschämt dasteht
27 die zum Holz sagen: Du bist mein Vater! – und zum Stein: Du hast mich geboren! Denn sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Gesicht. Aber zur Zeit ihres Unglücks sagen sie: Steh auf und rette uns!
28 Wo sind nun deine Götter, die du dir gemacht hast? Sie sollen aufstehen, wenn sie dich retten können zur Zeit deines Unglücks! Denn so zahlreich wie deine Städte sind deine Götter geworden, Juda.
29 Warum rechtet ihr mit mir? Ihr habt alle mit mir gebrochen, spricht der Herr
30 Vergeblich habe ich eure Söhne geschlagen, sie haben keine Züchtigung angenommen. Euer Schwert hat eure Propheten gefressen wie ein reißender Löwe
31 Ihr, die gegenwärtige
32 Vergisst etwa eine Jungfrau ihren Schmuck, eine Braut ihren Gürtel? Aber mein Volk hat mich vergessen seit unzähligen Tagen
33 Wie gut kannst du deinen Weg einrichten, um Liebe zu suchen! Darum hast du deine Wege auch an Übeltaten gewöhnt.
34 Ja, an den Säumen
35 Doch du sagst: Ich bin unschuldig, ja, sein Zorn hat sich von mir abgewandt. Siehe, ich werde mit dir vor Gericht treten, weil du sagst: Ich habe nicht gesündigt.
36 Was läufst du so sehr,
37 auch von diesem Land Ägypten