Jeremia 32

ELB2020

1 Das Wort, das von dem Herrn

2 Das Heer des Königs von Babel belagerte damals Jerusalem. Der Prophet Jeremia aber wurde im Wachhof gefangen gehalten, der im Haus des Königs von Juda ist.

3 Denn Zedekia, der König von Juda, hielt ihn gefangen und hatte gesagt: »Warum weissagst du: So spricht der Herr

4 Und Zedekia, der König von Juda, wird der Hand der Chaldäer nicht entrinnen, sondern ganz bestimmt in die Hand des Königs von Babel gegeben werden. Und sein Mund wird mit dessen Mund reden, und seine Augen werden dessen Augen sehen.

5 Und er wird Zedekia nach Babel führen, und dort wird er sein, bis ich mich seiner annehme

6 Und Jeremia sprach: Das Wort des Herrn

7 Siehe, Hanamel, der Sohn des Schallum, deines Onkels, wird zu dir kommen und sagen: Kauf dir meinen Acker, der in Anatot liegt

8 Und Hanamel, der Sohn meines Onkels, kam zu mir nach dem Wort des Herrn

9 Und ich kaufte von Hanamel, dem Sohn meines Onkels, den Acker, der in Anatot liegt

10 Und ich schrieb einen Kauf

11 Dann nahm ich den Kaufbrief, den versiegelten, die Festsetzung und die Bestimmungen und auch den offenen

12 Und ich gab den Kaufbrief Baruch, dem Sohn Nerijas, des Sohnes Machsejas, vor den Augen meines Vetters

13 Und ich befahl Baruch vor ihren Augen:

14 So spricht der Herr

15 Denn so spricht der Herr

16 Und nachdem ich Baruch, dem Sohn des Nerija, den Kaufbrief gegeben hatte, betete ich zum Herrn

17 Ach, Herr, Herr

18 der du Gnade übst an Tausenden und die Schuld der Väter vergiltst in den Schoß ihrer Kinder nach ihnen; du großer, mächtiger Gott, dessen Name Jahwe der Heerscharen ist,

19 groß an Rat und mächtig an Tat; du, dessen Augen über alle Wege der Menschenkinder offen sind, um jedem nach seinen Wegen und nach der Frucht seiner Taten zu geben;

20 der du Zeichen und Wunder

21 Und du hast dein Volk Israel aus dem Land Ägypten herausgeführt mit Zeichen und mit Wundern

22 und hast ihnen dieses Land gegeben, das du ihren Vätern zugeschworen hattest, ihnen zu geben, ein Land, das von Milch und Honig überfließt.

23 Und sie sind hineingekommen und haben es in Besitz genommen. Aber sie hörten nicht auf deine Stimme, und in deinem Gesetz lebten

24 Siehe, die Wälle reichen schon bis an

25 Und da sagst du zu mir, Herr, Herr

26 Da geschah das Wort des Herrn

27 Siehe, ich bin der Herr

28 Darum, so spricht der Herr

29 Und die Chaldäer, die gegen diese Stadt kämpfen, werden hineinkommen und diese Stadt in Brand stecken und sie niederbrennen samt den Häusern, auf deren Dächern sie dem Baal Rauchopfer dargebracht und andern Göttern Trankopfer gespendet haben, um mich zu reizen.

30 Denn die Söhne Israel und die Söhne Juda taten von ihrer Jugend an nur, was in meinen Augen böse ist. Denn die Söhne Israel haben mich durch das Werk ihrer Hände immer

31 Denn Anlass

32 wegen all der Bosheit der Söhne Israel und der Söhne Juda, die sie verübt haben, um mich zu reizen, sie, ihre Könige, ihre Obersten, ihre Priester und ihre Propheten und die Männer von Juda und die Bewohner von Jerusalem.

33 Und sie haben mir den Rücken zugekehrt und nicht das Gesicht. Und obwohl

34 Und in das Haus, über dem mein Name ausgerufen ist, haben sie ihre Scheusale gesetzt, um es unrein zu machen.

35 Und sie haben die Höhen des Baal gebaut, die im Tal Ben-Hinnom stehen

36 Nun aber – darum spricht der Herr

37 Siehe, ich werde sie aus all den Ländern sammeln, wohin ich sie vertrieben habe in meinem Zorn und in meinem Grimm und in großer Entrüstung

38 Und sie werden mein Volk und ich werde ihr Gott sein.

39 Und ich werde ihnen einerlei Sinn und einerlei Wandel

40 Und ich werde einen ewigen Bund mit ihnen schließen, dass ich mich nicht von ihnen abwende

41 Und ich werde meine Freude an ihnen haben, ihnen Gutes zu tun, und ich werde sie in diesem Land pflanzen in Treue

42 Denn so spricht der Herr

43 Und es sollen Felder gekauft werden in diesem Land, von dem ihr sagt: Es ist Ödland, ohne Menschen und ohne Vieh; es ist in die Hand der Chaldäer gegeben.

44 Man wird Felder für Geld kaufen und Kaufbriefe schreiben

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