Jeremia 4
ELB2020
1 Wenn du umkehrst, Israel, spricht der Herr
2 Und wenn du schwörst: So wahr der Herr
3 Denn so spricht der Herr
4 Beschneidet euch für den Herrn
5 Verkündigt es in Juda und lasst es in Jerusalem hören und sagt: Stoßt ins Horn auf dem Land! Ruft aus voller Kehle und sagt: Versammelt euch und lasst uns in die befestigten Städte ziehen!
6 Richtet ein Feldzeichen auf nach Zion hin! Flieht, bleibt nicht stehen! Denn ich bringe Unglück von Norden her und einen großen Zusammenbruch.
7 Ein Löwe steigt herauf aus seinem Dickicht, und ein Zerstörer der Nationen bricht auf. Er zieht von seinem Ort aus, um dein Land zur Wüste zu machen, deine Städte verfallen, sind ohne Bewohner.
8 Darum gürtet euch Sacktuch um, klagt und jammert! Denn die Glut des Zornes des Herrn
9 Und es wird geschehen an jenem Tag, spricht der Herr
10 Da sprach ich
11 In jener Zeit wird diesem Volk und Jerusalem gesagt werden: Ein heißer Wind von den kahlen Höhen
12 ein Wind, stärker als dieser, wird von
13 Siehe, wie Wolken zieht er herauf, und wie der Sturmwind sind seine Wagen, schneller als Adler seine Pferde. Wehe uns! Denn wir sind überwältigt.
14 Wasche dein Herz rein von Bosheit, Jerusalem, damit du gerettet wirst! Wie lange sollen deine heillosen Pläne in deinem Innern schlummern
15 Denn eine Stimme berichtet von Dan her und verkündet Unheil
16 Ruft es den Nationen ins Gedächtnis, siehe, verkündet es Jerusalem
17 Wie Wächter auf dem Feld sind sie ringsumher gegen Jerusalem
18 Dein Weg und deine Taten haben dir das gebracht; das ist deine Bosheit
19 Meine Eingeweide, meine Eingeweide
20 Zusammenbruch über Zusammenbruch wird ausgerufen. Denn das ganze Land ist überwältigt. Plötzlich sind meine Zelte überwältigt, meine Zeltdecken in einem Augenblick.
21 Wie lange muss ich das Feldzeichen sehen, den Schall des Horns hören? –
22 Denn mein Volk ist närrisch, mich kennen sie nicht. Törichte Kinder
23 Ich schaue die Erde, und siehe, sie ist wüst und leer, und zum Himmel, und sein Licht ist nicht da.
24 Ich schaue die Berge, und siehe, sie beben, und alle Hügel schwanken.
25 Ich schaue, und siehe, kein Mensch ist da; und alle Vögel des Himmels sind entflohen.
26 Ich schaue, und siehe, das Fruchtland
27 Denn so spricht der Herr
28 Darum wird die Erde trauern, und der Himmel oben schwarz werden. Denn ich habe es geredet, ich habe beschlossen, und ich habe es nicht bereut und werde nicht davon ablassen
29 Vor dem Geschrei der Reiter und Bogenschützen flieht jede Stadt; sie
30 Und du, Überwältigte, was wirst du tun? Wenn du dich auch in Karmesin kleidest, wenn du mit goldenem Schmuck dich schmückst, wenn du deine Augen mit Schminke vergrößerst
31 Denn eine Stimme wie die von einer Kreißenden höre ich, das Klagegeschrei