Hiob 21

ELB2020

1 Und Hiob antwortete und sagte:

2 Höret, hört meine Rede! Das wäre wahrer

3 Ertragt mich, dann will ich reden, und nachdem ich geredet habe, magst du spotten

4 Trage

5 Wendet euch zu mir und schaudert und legt die Hand auf den Mund!

6 Ja, wenn ich daran denke, so bin ich bestürzt, und Erbeben packt mein Fleisch.

7 Warum leben die Gottlosen, werden alt, nehmen gar noch zu an Macht?

8 Ihre Nachkommen stehen fest vor ihnen so gut wie sie, und ihre Sprösslinge

9 Ihre Häuser haben Frieden ohne Furcht, und Gottes Rute

10 Sein Stier bespringt und verfehlt nicht, seine Kuh kalbt ohne Fehlgeburt.

11 Ihre Buben schicken sie aus wie eine Schafherde, und ihre Kinder hüpfen umher.

12 Sie

13 Im Glück genießen sie ihre Tage, und in Ruhe sinken sie in den Scheol hinab

14 Und doch sagen sie zu Gott: Weiche von uns! Und an der Erkenntnis deiner Wege haben wir kein Gefallen.

15 Was ist der Allmächtige, dass wir ihm dienen sollten, und was hilft es uns, dass wir mit Bitten

16 Siehe, steht nicht ihr Glück in ihrer Hand?

17 Wie oft erlischt denn

18 Wie oft denn

19 Bewahrt Gott sein Unheil auf für seine Kinder

20 Seine eigenen

21 Denn was liegt ihm an seinem Haus nach ihm, wenn die Zahl seiner Monate zu Ende ist

22 Kann man Gott Erkenntnis lehren, ihn, der selbst

23 Dieser stirbt in seiner Vollkraft, ganz ungestört und ruhig.

24 Seine Schenkel

25 Und jener stirbt mit bitterer Seele und hat nichts vom Glück genossen.

26 Zusammen liegen sie im Staub, und Gewürm deckt sie zu.

27 Siehe, ich erkenne eure Gedanken, und die Anschläge, die ihr gegen mich ersinnt.

28 Denn ihr sagt: Wo ist das Haus des Edlen

29 Habt ihr die nicht befragt, die des Weges vorüberziehen? Und habt ihr ihre Zeichen nicht genau betrachtet:

30 dass der Böse am Tag des Verderbens verschont wird, dass sie am Tag des Grimms

31 Wer wird ihm ins Gesicht seinen Weg vorhalten? Und hat er gehandelt, wer wird ihm vergelten?

32 Er aber, er wird zu den Gräbern geleitet, und auf dem Grabhügel hält man Wache.

33 Süß sind ihm die Schollen des Tales. Und alle Welt zieht hinter ihm her, auch vor ihm ohne Zahl.

34 Wie tröstet ihr mich nun mit Dunst? Und von euren Einwänden bleibt nur

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