Hiob 34

ELB2020

1 Und Elihu erhob seine Stimme

2 Hört, ihr Weisen, meine Worte und ihr Kundigen, gebt mir Gehör!

3 Denn das Ohr prüft die Worte, und der Gaumen kostet die Speise.

4 Lasst uns nun prüfen, was recht ist, lasst uns untereinander erkennen, was gut ist!

5 Denn Hiob hat gesagt: Ich bin gerecht, und Gott hat mir mein Recht entzogen.

6 Obwohl ich im Recht bin

7 Wer ist ein Mann wie Hiob, der Spott worte

8 und in Gemeinschaft mit denen unterwegs ist, die Unrecht tun, und mit gottlosen Menschen umgeht?

9 Denn er hat selbst

10 Darum, ihr Männer mit Verstand, hört mir zu! Fern sei es von Gott, gottlos zu handeln, und vom Allmächtigen, Unrecht zu tun

11 Sondern des Menschen Tun vergilt er ihm, und nach eines jeden Weg lässt er es ihn finden.

12 Ja, wahrlich, Gott handelt nicht gottlos, und der Allmächtige beugt das Recht nicht.

13 Wer hat ihm die Erde

14 Wenn er sein Herz nur

15 so würde alles Fleisch insgesamt verscheiden, und der Mensch zum Staub zurückkehren.

16 Und wenn du einsichtig bist

17 Kann denn einer, der das Recht hasst, die Zügel führen? Oder willst du den Gerechten, den Gewaltigen für schuldig erklären, ihn,

18 der zu einem König sagt

19 Der für die Obersten nicht Partei ergreift

20 In einem Augenblick sterben sie und mitten in der Nacht. Ein Volk wird in Aufruhr versetzt, und sie vergehen. Und er beseitigt

21 Denn seine Augen wachen

22 Da ist keine Dunkelheit und keine Finsternis, worin sich die Übeltäter verbergen könnten.

23 Denn er setzt dem Menschen keine Frist fest

24 Er zerschmettert Gewaltige ohne Untersuchung und setzt andere an ihre Stelle.

25 Daher achtet er auf ihre Taten und stürzt sie um

26 Wie Gottlose schlägt er sie da, wo alle es sehen

27 deshalb, weil sie

28 sodass sie das Hilfegeschrei des Geringen zu ihm hinaufdringen ließen und er das Hilfegeschrei der Elenden hörte.

29 Verhält er sich ruhig

30 damit nicht ruchlose Menschen Könige sind, dem Volk zu Fallstricken.

31 Soll Gott dir etwa sagen: Ich habe mich geirrt, doch

32 was ich nicht sehe, lehre du mich; wenn ich Unrecht verübt habe, will ich es nicht wieder tun? –

33 Soll nach deinem Sinn er es vergelten, da du sein Urteil

34 Männer mit Verstand werden zu mir sagen und ein weiser Mann, der mir zuhört:

35 Hiob redet nicht mit Erkenntnis, und seine Worte sind ohne Einsicht.

36 Ach, dass Hiob doch fort und fort geprüft würde wegen seiner Einwände nach der Art von

37 Denn er fügt seiner Sünde Treue

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