Sprüche 23

ELB2020

1 Wenn du dich hinsetzt, um mit einem Herrscher zu speisen, so achte ja auf das, was

2 Und setze ein Messer an deine Kehle, wenn du heißhungrig bist!

3 Sei nicht begierig auf seine Leckerbissen, denn das ist eine trügerische Speise!

4 Mühe dich nicht ab, es zu Reichtum zu bringen, da verzichte auf deine Klugheit

5 Wenn du deine Augen darauf

6 Iss nicht das Brot des Missgünstigen

7 Denn wie ein Haar in seiner Kehle, so ist es

8 Deinen Bissen, den du gegessen hast, den musst du ausspeien, und vergeudet hast du deine freundlichen Worte.

9 Zu den Ohren eines Toren rede nicht, denn er wird deine klugen Worte verachten!

10 Verrücke nicht die uralte Grenze, und in die Felder der Waisen dringe nicht ein!

11 Denn ihr Erlöser ist stark; er selbst wird ihren Rechtsstreit gegen dich führen.

12 Bring her zur Zucht dein Herz, und deine Ohren zu den Worten der Erkenntnis!

13 Entziehe dem Knaben die Züchtigung nicht! Wenn du ihn mit der Rute schlägst, wird er nicht sterben.

14 Du schlägst ihn mit der Rute, aber rettest sein Leben

15 Mein Sohn, wenn dein Herz weise ist, freut sich auch mein Herz;

16 und meine Nieren jubeln, wenn deine Lippen Aufrichtiges reden.

17 Dein Herz eifere nicht gegen die Sünder, sondern um die Furcht des Herrn

18 Denn wahrlich, es gibt noch

19 Höre du, mein Sohn, und werde weise und leite dein Herz den geraden

20 Sei nicht unter Weinsäufern, noch

21 Denn ein Säufer und Schlemmer verarmt, und Schläfrigkeit kleidet in Lumpen.

22 Höre auf deinen Vater, der dich gezeugt hat, und verachte deine Mutter nicht, wenn sie alt geworden ist!

23 Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, dazu

24 Triumphierend jubelt der Vater eines Gerechten, und

25 Es freue sich dein Vater und deine Mutter, und es juble, die dich geboren hat!

26 Gib mir, mein Sohn, dein Herz, und deine Augen lass an meinen Wegen Gefallen haben

27 Denn eine tiefe Grube ist die Hure, und ein enger Brunnen die fremde Frau

28 ja, sie lauert wie ein Räuber, und sie vermehrt die Treulosen

29 Wer hat Ach, wer hat Weh, wer Zänkereien, wer Klage, wer Wunden ohne Ursache, wer trübe

30 Die spät beim Wein noch sitzen, die einkehren, um den Mischkrug zu erforschen

31 Sieh den Wein nicht an, wenn er so rötlich schimmert, wenn er im Becher funkelt

32 Zuletzt beißt er wie eine Schlange und speit Gift

33 Deine Augen sehen Seltsames, und dein Herz redet Verworrenes,

34 und du bist wie einer, der im Herzen des Meeres liegt, und wie einer, der da liegt im Ausguck am Mast

35 »Man hat mich geschlagen, es schmerzte mich nicht; man hat mich geprügelt, ich merkte es nicht. Wann werde ich aufwachen? Ich will ihn

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