Römer 1

ELB2020

1 Paulus, Knecht

2 das er durch seine Propheten in heiligen Schriften vorher verheißen hat

3 über seinen Sohn, der aus der Nachkommenschaft

4 und

5 Durch ihn haben wir Gnade und Apostelamt empfangen für seinen Namen zum Glaubensgehorsam unter allen Nationen,

6 unter denen auch ihr seid, Berufene Jesu Christi.

7 Allen Geliebten Gottes, berufenen Heiligen in Rom: Gnade euch und Friede von Gott, unserem Vater, und dem Herrn Jesus Christus!

8 Aufs Erste danke ich meinem Gott durch Jesus Christus euer aller wegen, dass euer Glaube verkündet wird in der ganzen Welt.

9 Denn Gott ist mein Zeuge, dem ich in meinem Geist an dem Evangelium seines Sohnes diene, wie unablässig ich euch erwähne

10 allezeit in meinen Gebeten, indem ich flehe, ob es mir wohl durch den Willen Gottes endlich einmal gelingen wird, zu euch zu kommen.

11 Denn mich verlangt sehr, euch zu sehen, damit ich euch etwas geistliche Gnadengabe

12 das heißt aber, um bei euch mitgetröstet zu werden, ein jeder durch den Glauben, der in dem anderen ist, sowohl euren als meinen.

13 Ich will aber nicht, dass euch unbekannt ist, Brüder, dass ich mir oft vorgenommen habe, zu euch zu kommen – und bis jetzt verhindert worden bin –, damit ich auch unter euch etwas Frucht habe, wie auch unter den übrigen Nationen.

14 Sowohl Griechen als auch Nichtgriechen

15 Dementsprechend bin ich, soviel an mir ist, willig, auch euch, die ihr in Rom seid, das Evangelium zu verkündigen.

16 Denn ich schäme mich des Evangeliums nicht, ist es doch Gottes Kraft zum Heil

17 Denn Gottes Gerechtigkeit wird darin offenbart aus Glauben zu Glauben, wie geschrieben steht: »Der Gerechte aber wird aus Glauben leben

18 Denn es wird offenbart Gottes Zorn vom Himmel her über alle Gottlosigkeit und Ungerechtigkeit der Menschen, welche die Wahrheit durch Ungerechtigkeit niederhalten

19 weil das von Gott Erkennbare unter ihnen offenbar

20 Denn sein unsichtbares Wesen

21 weil sie Gott kannten, ihn aber weder als Gott verherrlichten noch ihm Dank darbrachten, sondern in ihren Überlegungen auf Nichtiges verfielen und ihr unverständiges Herz verfinstert wurde.

22 Indem sie sich für Weise ausgaben, sind sie zu Narren geworden

23 und haben die Herrlichkeit des unvergänglichen Gottes verwandelt in das Gleichnis eines Bildes vom vergänglichen Menschen und von Vögeln und von vierfüßigen und kriechenden Tieren.

24 Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die

25 sie, welche die Wahrheit Gottes in die Lüge verwandelt und dem Geschöpf Verehrung und Dienst

26 Deswegen hat Gott sie dahingegeben in schändliche Leidenschaften. Denn ihre Frauen

27 und ebenso haben auch die Männer

28 Und wie sie es nicht für gut fanden, Gott anzuerkennen

29 erfüllt mit aller Ungerechtigkeit, Bosheit, Habsucht, Schlechtigkeit, voll von Neid, Mord, Streit, List, Tücke; Verbreiter übler Nachrede,

30 Verleumder, Gotteshasser

31 Unverständige, Treulose, ohne natürliche Liebe, Unbarmherzige.

32 Obwohl sie Gottes Rechtsforderung erkennen, dass die, die so etwas tun, des Todes würdig sind, üben sie es nicht allein aus, sondern haben auch Wohlgefallen an denen, die es tun.

lumen.bible