2. Mose 9
NLB
1 Da sprach der Herr
2 Wenn du es weiterhin festhältst und dich weigerst, es ziehen zu lassen,
3 wird der Herr
4 Doch auch hier wird er einen Unterschied zwischen den Tieren der Israeliten und denen der Ägypter machen. Nicht ein einziges Tier der Israeliten wird sterben!‹«
5 Der Herr
6 Und so tat er es dann auch: Alles Vieh der Ägypter starb, von den Tieren der Israeliten kam jedoch kein einziges um.
7 Der Pharao ließ es überprüfen. Und tatsächlich war kein einziges Tier der Israeliten umgekommen. Doch das Herz des Pharaos blieb trotzdem hart und er ließ das Volk nicht ziehen.
8 Dann sprach der Herr
9 Der Ruß wird sich als feiner Staub über ganz Ägypten ausbreiten und an Menschen und Tieren schlimme Hautgeschwüre ausbrechen lassen.«
10 Also nahmen sie Ruß aus einem Ofen und traten damit vor den Pharao. Nachdem Mose den Ruß in die Luft geworfen hatte, brachen in ganz Ägypten bei Menschen und Tieren schreckliche Hautgeschwüre aus.
11 Selbst die Zauberer konnten nicht vor Mose treten, denn sie litten – wie auch alle anderen Ägypter – unter den Geschwüren.
12 Doch der Herr
13 Dann sprach der Herr
14 Denn dieses Mal werde ich so schwere Plagen über dich, deine Minister und dein Volk kommen lassen, dass du erkennen musst, dass niemand auf der ganzen Erde mir gleich ist.
15 Ich hätte schon längst eine Seuche über euch kommen lassen können, um euch auszurotten.
16 Aber ich habe dich am Leben gelassen, um meine Macht an dir zu zeigen und meinen Namen auf der ganzen Welt bekannt zu machen.
17 Doch du spielst dich meinem Volk gegenüber immer noch als Herr auf und weigerst dich es ziehen zu lassen.
18 Deshalb werde ich morgen um diese Zeit einen so schweren Hagel schicken, wie es ihn in der ganzen Geschichte Ägyptens noch nie gegeben hat.
19 Lass dein Vieh und alles, was du im Freien hast, in Sicherheit bringen. Denn alle Menschen und alle Tiere, die im Freien bleiben und nicht unter einem Dach Schutz suchen, werden im Hagel sterben.‹«
20 Einige der Minister des Pharaos schenkten der Ankündigung des Herrn
21 Jene aber, die der Ankündigung des Herrn
22 Der Herr
23 Da streckte Mose seinen Stab zum Himmel aus und der Herr
24 In dem Hagel leuchteten ständig Blitze auf – noch nie in der Geschichte Ägyptens hatte es einen solch schweren Hagelsturm gegeben.
25 Der Hagel zerstörte in ganz Ägypten alles, was sich im Freien befand – er erschlug Menschen und Tiere, vernichtete die Pflanzen auf den Feldern und zerschmetterte die Bäume.
26 Lediglich in der Provinz Goschen, wo das Volk der Israeliten lebte, hagelte es nicht.
27 Da ließ der Pharao Mose und Aaron rufen. »Diesmal bekenne ich mich schuldig«, sagte er. »Der Herr
28 Bittet doch den Herrn
29 Mose erwiderte: »Majestät, sobald ich die Stadt verlassen habe, werde ich meine Hände erheben und zum Herrn
30 Was jedoch Sie und Ihre Minister betrifft, so weiß ich, dass Sie noch immer nicht Gott, den Herrn
31 Der Hagel hatte den ganzen Flachs und die Gerste vernichtet, weil die Gerste bereits Ähren trug und der Flachs blühte.
32 Der Weizen und der Dinkel jedoch blieben verschont, weil sie erst später reifen.
33 Mose verließ den Pharao und ging zur Stadt hinaus. Er erhob die Hände und betete zum Herrn
34 Als der Pharao sah, dass der Regen, der Hagel und der Donner aufgehört hatten, sündigte er weiter und machte sein Herz hart; ebenso seine Minister.
35 Der Pharao blieb unnachgiebig und ließ die Israeliten nicht ziehen, so wie der Herr