Richter 5

SCHLACHTER2000

1 Da sangen Debora und Barak, der Sohn des Abinoam, in jener Zeit dieses Lied:

2 »Dass Führer anführten in Israel,

3 Hört zu, ihr Könige, horcht auf, ihr Fürsten!

4 O Herr

5 Die Berge zerflossen vor dem Herrn

6 Zu den Zeiten Schamgars, des Sohnes Anats,

7 Es fehlten Führer in Israel, sie fehlten,

8 Es erwählte sich neue Götter,

9 Mein Herz gehört den Anführern Israels,

10 Die ihr auf weißen Eselinnen reitet,

11 Fern vom Lärm der Bogenschützen, zwischen den Schöpfrinnen,

12 Wach auf, wach auf, Debora;

13 Da stieg der Überrest der Edlen des Volkes hinunter,

14 Von Ephraim zogen herab, deren Wurzel

15 Auch die Fürsten von Issaschar hielten es mit Debora;

16 Warum bist du zwischen den Hürden geblieben,

17 Gilead verblieb jenseits des Jordan;

18 Sebulon aber ist das Volk, das sein Leben dem Tod preisgibt;

19 Die Könige kamen und kämpften;

20 Die Sterne am Himmel kämpften mit,

21 Der Bach Kison riss sie fort,

22 Da stampften die Hufe der Rosse

23 Verflucht [die Stadt] Meros! sprach der Engel des Herrn

24 Gesegnet sei Jael vor allen Frauen,

25 Milch gab sie, als er Wasser erbat,

26 Sie streckte ihre Hand aus nach dem Pflock,

27 Er krümmte sich zu ihren Füßen, fiel nieder und lag da;

28 Durchs Fenster schaute sie aus und schrie klagend,

29 Die Klugen unter ihren Edelfrauen antworteten,

30 Sollten sie nicht Beute finden und verteilen?

31 So müssen alle deine Feinde umkommen, o Herr

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