Sprüche 31
SCHLACHTER2000
1 Worte des Königs Lemuel; die Lehre, die seine Mutter ihm gab:
2 Was soll ich dir raten, mein Sohn,
3 Gib nicht den Frauen deine Kraft,
4 Es ziemt sich für Könige nicht, Lemuel,
5 Sie könnten über dem Trinken das vorgeschriebene Recht vergessen
6 Gebt starkes Getränk dem, der zugrunde geht,
7 Sie werden über dem Trinken ihre Armut vergessen
8 Tue deinen Mund auf für den Stummen,
9 Tue deinen Mund auf, richte recht
10 Eine tugendhafte Frau — wer findet sie?
11 Auf sie verlässt sich das Herz ihres Mannes,
12 Sie erweist ihm Gutes und nichts Böses
13 Sie kümmert sich um Wolle und Flachs
14 Sie gleicht den Handelsschiffen;
15 Bevor der Morgen graut, ist sie schon auf;
16 Sie trachtet nach einem Acker und erwirbt ihn auch;
17 Sie gürtet ihre Lenden mit Kraft
18 Sie sieht, dass ihr Erwerb gedeiht;
19 Sie greift nach dem Spinnrocken,
20 Sie tut ihre Hand dem Unglücklichen auf
21 Vor dem Schnee ist ihr nicht bange für ihr Haus,
22 Sie macht sich selbst Decken;
23 Ihr Mann ist wohlbekannt in den Toren,
24 Sie fertigt Hemden und verkauft sie
25 Kraft und Würde sind ihr Gewand,
26 Ihren Mund öffnet sie mit Weisheit,
27 Sie behält die Vorgänge in ihrem Haus im Auge
28 Ihre Söhne wachsen heran und preisen sie glücklich;
29 »Viele Töchter haben sich als tugendhaft erwiesen,
30 Anmut ist trügerisch und Schönheit vergeht,
31 Gebt ihr von den Früchten ihrer Hände,