Psalm 78
SCHLACHTER2000
1 Ein Maskil; von Asaph.
2 Ich will meinen Mund zu einer Gleichnisrede öffnen,
3 Was wir gehört und gelernt haben
4 das wollen wir ihren Kindern nicht vorenthalten,
5 Denn er hat ein Zeugnis aufgerichtet in Jakob
6 damit das spätere Geschlecht es wisse,
7 damit diese auf Gott ihr Vertrauen setzten
8 und nicht würden wie ihre Väter,
9 Die Söhne Ephraims [waren wie] gerüstete Bogenschützen,
10 Sie bewahrten den Bund Gottes nicht
11 Und sie vergaßen seine Taten und seine Wunder,
12 Vor ihren Vätern hatte er Wunder getan
13 Er spaltete das Meer und führte sie hindurch
14 Er leitete sie bei Tag mit einer Wolke
15 Er spaltete Felsen in der Wüste
16 er ließ Bäche aus dem Felsen hervorspringen
17 Dennoch fuhren sie fort, gegen ihn zu sündigen
18 Und sie versuchten Gott in ihrem Herzen,
19 Und sie redeten gegen Gott und sprachen:
20 Siehe, er hat den Felsen geschlagen,
21 Darum, als der Herr
22 weil sie Gott nicht glaubten
23 Und doch hatte er den Wolken droben geboten
24 und hatte Manna auf sie regnen lassen zum Essen
25 Der Mensch aß das Brot der Starken;
26 Er ließ den Ostwind am Himmel hinfahren
27 er ließ Fleisch auf sie regnen wie Staub
28 und ließ sie mitten in ihr Lager fallen,
29 Da aßen sie und wurden völlig satt;
30 Sie hatten ihre Begierde noch nicht gestillt,
31 da erhob sich der Zorn Gottes gegen sie;
32 Trotz alledem sündigten sie weiter
33 Darum ließ er ihre Tage wie einen Hauch vergehen
34 Wenn er sie schlug, so fragten sie nach ihm
35 und sie gedachten daran, dass Gott ihr Fels ist,
36 Aber sie heuchelten vor ihm mit ihrem Mund
37 denn ihr Herz war nicht aufrichtig gegen ihn,
38 Er aber war barmherzig und vergab die Schuld
39 denn er dachte daran, dass sie Fleisch sind,
40 Wie oft lehnten sie sich gegen ihn auf in der Wüste
41 Und sie versuchten Gott immer wieder
42 Sie gedachten nicht an seine Hand,
43 als er seine Zeichen tat in Ägypten
44 als er ihre Ströme in Blut verwandelte
45 als er Ungeziefer unter sie sandte, das sie fraß,
46 als er dem Vertilger ihren Ertrag gab
47 als er ihre Weinstöcke mit Hagel schlug
48 und ihr Vieh dem Hagel preisgab
49 als er gegen sie die Glut seines Zornes entsandte,
50 als er seinem Zorn den Lauf ließ,
51 als er alle Erstgeburt in Ägypten schlug,
52 Und er ließ sein Volk ausziehen wie Schafe
53 und führte sie sicher, dass sie sich nicht fürchteten;
54 Und er brachte sie in sein heiliges Land,
55 Und er vertrieb die Heiden vor ihnen her
56 Aber sie versuchten Gott, den Höchsten,
57 sondern sie wichen zurück und fielen ab wie ihre Väter;
58 Und sie reizten ihn zum Zorn durch ihre Höhen
59 Gott hörte es und geriet in Zorn,
60 Und er verließ seine Wohnung in Silo,
61 und er gab seine Macht in Gefangenschaft
62 Er überlieferte sein Volk dem Schwert
63 Seine jungen Männer verzehrte das Feuer,
64 Seine Priester fielen durchs Schwert,
65 Da erwachte der Herr wie ein Schlafender,
66 Und er schlug seine Feinde in die Flucht,
67 Und er verwarf das Zelt Josephs
68 sondern er erwählte den Stamm Juda,
69 Und er baute sein Heiligtum gleich Himmelshöhen,
70 Und er erwählte seinen Knecht David
71 Als er den tragenden Schafen nachging, holte Er ihn,
72 Und er weidete sie mit aller Treue seines Herzens