Psalm 22
VOLXBIBEL
1 Ein Lied von David, vorzusingen nach der Melodie von dem Jodelsong
2 Mann, Gott, mein Gott, warum hast du mich nur verlassen?
3 Gott, ich bete zu dir täglich, doch es scheint vergeblich.
4 Aber ganz tief in meinem Inneren weiß ich,
5 Die Leute vor uns hofften auf dich, sie haben dir vertraut.
6 Und schien es noch so aussichtslos, du halfst ihnen aus allen Gefahren raus.
7 Ich bin nur eine kleine Wurst, kein Mensch, eher ein Haufen Mist,
8 Sie kichern und reden – und sie verstehen mich gar nicht.
9 Sie sagen: „Wenn Gott dich ganz toll findet, hilft er dir, sei nicht panisch!“
10 Gott, du hast meine Geburt zugelassen und seit meiner Kindheit auf mich aufgepasst.
11 Und von Anfang an warst du mein Gott, bis zu diesem Tag.
12 Bitte, komm in meine Nähe, ich hab Angst und fühl mich alleine,
13 Ich sehe so viele Gefahren und Probleme, Angst und Verderben.
14 Ich fürchte die Angriffe, die Fallen, den Tod und das Sterben.
15 Ich fühl mich ausgelaugt, kraftlos, ohne Saft, einfach schwach.
16 Ich bin völlig ausgepowert, mein Mund ist vertrocknet.
17 Ich bin umgeben von Hunden, Ganoven und bösen Menschen,
18 Ich bin total abgemagert, aber sie machen weiter.
19 Sie rauben mich aus und teilen sich meine Kleider.
20 Aber du kommst, um mir zu helfen, du siehst, ich liege ganz unten.
21 Befreie mich von Verbrechern, Ganoven, den Hunden!
22 Hilf mir aus allen Gefahren – ja, du bist wieder da für mich.
23 Ich will allen erzählen, wie obergenial du bist.
24 Alle sollen ihn loben, Gott, den Allerbesten.
25 Er hat mich nicht vergessen, nicht verlassen, nicht verstoßen.
26 Ich will allen sagen, wie groß du bist, auch in der Gemeinde.
27 Wenn jemand am Ende ist und Hunger nach dir hat,
28 Die Menschen, die nach dir suchen, werden dich finden,
29 Denn Gott macht keine Ausnahmen, er liebt jeden.
30 Selbst die Toten werden nur noch von dem einen Gott reden.
31 Es wird Prediger geben in allen Generationen,
32 und diese sprechen von Gottes Korrektheit zu den Nationen.